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| Übersicht Contents: | |
| Die Flagge Inguschiens ist
grün-weiß-grün gestreift, wobei der weiße Mittelstreifen verbreitert ist und ein
einheimisches Symbol in seiner Mitte trägt. Die grünen Streifen könnten auf den Islam
als domimierende Religion hinweisen. Über die Bedeutung des Symbols ist nichts bekannt. Volker Preuß |
The flag of Ingushetia is
green-white-green striped, the white centre-stripe is wided and has a native symbol in his
centre. The green stripes could point at the islam as dominating religion. About the
meaning of the symbol is nothing known. Volker Preuss |
| Zahlen und Fakten Numbers and Facts: | |
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| Geschichte: |
| 1810 kam Inguschien unter russische Herrschaft.
Eine große Anzahl von Nordkaukasiern, darunter viele Inguschen, wurden meist ins Osmanische Reich vertrieben. Viele Russen besiedelten die Region.
1921 wurde die Autonome Sowjetische Bergrepublik gegründet, die die Inguschen mit
Karbadinern, Tschetschenen, Tscherkessen, Osseten, Balkaren und Karatschai vereinte. 1924
wurde Inguschien jedoch ein autonomer Bezirk der Russischen Föderation. Die politische
und intellektuelle Führung des Landes wurde deportiert. 1936 erhielt die Autonome Region
der Tschetschenen und Inguschen den Status einer autonomen Republik. 1944 wurde die
gesamte inguschische Bevölkerung nach Zentralasien deportiert, von Stalin der
Kollaboration mit den Deutschen angeklagt. Das sogenannte Vorstadtgebiet wurde Nordossetien zugeschlagen. Die Republik wurde aufgelöst. 1957
wurde die tschetscheno-inguschische Republik wiederhergestellt, jedoch ohne das
Vorstadtgebiet. Tschetschenien erklärte 1991 seine Unabhängikkeit. 1992 wurde Inguschien
formell Republik innerhalb der Russischen Föderation.
Nordossetische bewaffnete Milizen griffen inguschische Dörfer im nordossetischen
Vorstadtgebiet an. Die inguschische Bevölkerung floh ins benachbarte Inguschien. Dies war
der eigentliche ossetisch-russische Plan, eine ethnische Säuberung. 1995 wurde ein
Abkommen zwischen Nordossetien und Inguschien betreffs der Rückkehr der vertriebenen
Personen unterzeichnet. Auch inguschische Zivilisten wurden Opfer der Russen im
Tschetschenienkrieg, als sie versuchten russische Panzer am Durchqueren Inguschiens in
Richtung Tschetschenien aufzuhalten. Eine internationale
Konferenz zu Flüchtlingsfragen wurde in Nasran, unter Mitwirkung der UNPO, 1997
abgehalten, denn eine große Anzahl von nordossetischen und tschetschenischen
Flüchtlingen stellt eine große Belastung für die Republik Inguschien dar. Das
Geiselproblem und die Frage der vermissten Personen wurden seit 1992 nicht gelöst. Durch
die Privatisierung staatlicher Betriebe beträgt die Arbeitslosenquote mehr als 50%. Die
Umweltsituation in Inguschien hat sich verschlechtert. Große Mengen von Giftstoffen
wurden in der Atmosphäre gefunden. Textquelle: UNPO |