Schweiz

  • Schweizerische Eidgenossenschaft
    (Schweiz)
  • parlamentarische bundesstaatliche Republik
  • Eigenbezeichnungen:
    deutsch: Schweizerische Eidgenossenschaft
    französisch: Confédération Suisse
    italienisch: Confederazione Svizzera
    rätoromanisch: Confedaraziun Svizera
    lateinisch: Confoederatio Helvetica
  • Swiss Confederation
    (Switzerland)
  • parliamentary federal republic
  • self-designations:
    Eigenbezeichnungen:
    German: Schweizerische Eidgenossenschaft
    French: Confédération Suisse
    Italian: Confederazione Svizzera
    Raetoroman: Confedaraziun Svizera
    Latin: Confoederatio Helvetica
Übersicht – Contents:

 

Flaggen – Flags:

Nationalflagge der Schweiz

Nationalflagge – national flag

Seitenverhältnis – ratio = 1:1


Handelsflagge der Schweiz

Handelsflagge – merchant flag

Seitenverhältnis – ratio = 2:3


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historische Flaggen – historical Flags:

Handelsflagge der Schweiz

1480–1798

Nationalflagge – national flag


Flagge der Helvetischen Republik

1798–1803,
Nationalflagge in deutschen Kantonen – national flag in German cantons,
Seitenverhältnis – ratio = 2:3


Flagge der Helvetischen Republik

1798–1803,
Nationalflagge in französischen Kantonen – national flag in French Cantons,
Seitenverhältnis – ratio = 2:3


Flagge der Helvetischen Republik

1798–1803,
Nationalflagge in italienischen Kantonen – national flag in Italian cantons,
Seitenverhältnis – ratio = 2:3


Handelsflagge der Schweiz

1803–1848

Nationalflagge – national flag


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Bedeutung/Ursprung der Flagge: Meaning/Origin of the Flag:
Das weiße, schwebende Kreuz (ein Kreuz, dessen Arme die Ränder des Schildes oder der Flagge nicht erreichen) auf rotem Grund wurde erstmals in der Schlacht von Laupen (1339) erwähnt, und zwar als Feldzeichen des eidgenössischen Heeres. Im Jahr 1480 wurde es offiziell als Flagge der Konföderation eingeführt, und am 12.12.1889 ein klein wenig abgeändert offiziell angenommen. Die Arme des Kreuzes sind 6 Teile lang und 5 Teile breit. Die Breite des Kreuzes im Verhältnis zur Breite der Flagge beträgt 2/3 bis 7/10. The white, hoving cross (a cross its arms do not reach the border of the shield or of the flag) on red ground was mentioned for the first time in the Battle of Laupen (1339), namely as field-sign of the confederal army.
In the year 1480 it was officially introduced as the flag of the confederacy and officially adoped in a little bit changed form on 12th of December in 1889. The arms of the cross are 6 parts long and 5 parts wide. The width of the cross in proportion to the width of the flag is 2/3 to 7/10.
Nach dem Einmarsch der französischen Truppen unter Napoléon wurde die Schweiz "Helvetische Republik", ein französisches Protektorat. Am 13.02.1799 wurde eine dreifarbige Flagge angenommen. Sie zeigte drei waagerechte Streifen in Grün, Rot und Gold. In der Mitte des roten Streifens stand der Name des Landes in großen, goldenen Buchstaben, und zwar in Deutsch, oder Französisch oder Italienisch, je nach dem in welchem Kanton sie gehisst wurde, und welche Sprache dort die vorherrschende war. Im Jahre 1803 kehrte man wieder zur alten Flagge zurück. After the invasion of French troops under Napoléon Switzerland became the "Helvetian Republic", a French protectorate. On 13th of February in 1799 was adoped a triple cloured flag.

It showed three horizontal stipes in green, red and gold. In the middle of the red stripe was placed the name of the country in big, golden letters, namely in German, or French or Italian, ever in which canton it was hoisted and which language there was the predominant. In the year 1803 they returned to the old flag.
Die heutige quadratische Flagge wurde im Jahre 1848 anlässlich der Verkündigung einer neuen Verfassung nach dem "Sonderbundkrieg" offiziell eingeführt, und am 12.12.1889 ein wenig verändert. The today’s square flag was officially introduced in 1848 on the occasion of the proclamation of a new constitution after the "Special-Confederation War", and on 12th of December in 1889 changed a little bit.
Zum Ursprung der Schweizer Flagge gibt es zwei Erklärungen:
  • Wappen und Flagge der Schweiz sind aus dem vom Kanton Schwyz benutzten Symbol hervorgegangen, einem weißen schwebenden Kreuz
  • Die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden hatten ursprünglich nur eine einfarbige rote Fahne. Das weiße Kreuz kam erst im 14. Jahrhundert dazu.
    Damit wurde die Ablehnung jeglicher Feudalherrschaft, aber auch die Treue zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation demonstriert, denn die Farbe Rot und ein weißes Kreuz waren im Mittelalter deutsche Reichssymbole (siehe: historische Flaggen des Deutschen Reiches)
About the origin of the Swiss flag exist two explanations:
  • Coat of arms and flag of Switzerland derived out of the by the Canton of Schwyz used symbol, a white hoving cross
  • The pristine Cantons of Uri, Schwyz and Unterwalden used initially only a single-coloured red flag. The white cross was added in the 14th century.
    In this way was demonstrated the rejection of all feudal rule, but even too the loyalty to the Holy Roman Empire of German Nation, because the colour red and a white cross were German imperial symbols in the middle ages (look: historical flags of the German Empire)
Die Kantone hatten und haben eigene Wappen und Flaggen. Vereinzelt trugen und tragen deren Flaggen ein weißes Kreuz als Zeichen der Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. In früheren Tagen wurde dazu auch ein roter Wimpel mit weißem Kreuz über der Kantonsflagge gehisst. Die Kantonsflaggen sind oft Wappenflaggen, es gibt aber auch Flaggen, die nur die Kantonsfarben zeigen. The cantons had and have own coats of arms and flags. Sometimes their flags carryed and carry a white cross as a sign of affiliation to the confederation. In former days was therefore additionally hoisted a red pennant with a white cross above the flag of the canton. The flags of the cantons are often scutcheon flags, but there are even flags which show only the colours of the canton.
Die Schweizer haben eine hervorragende Tradition als Söldner in fremden Armeen. Noch heute hat der Vatikanstaat eine Garde aus Schweizer Söldnern. Die Truppenfahnen der Schweizer Söldner zeigten oft ein weißes bis zum Rand der Flagge reichendes Kreuz und oder waren "geflammt". The Swiss have an outstanding tradition as mercenaries in foreign armies. Until today the Vatican has a gard of Swiss mercenaries. The flags of the Swiss mercenaries showed oftenly an until the border of the flag reaching white cross and or were "flamed".
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Wappen – Coat of Arms:

Wappen der Schweiz

Wappen der Schweiz
– coat of arms of Switzerland
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Bedeutung/Ursprung des Wappens: Meaning/Origin of the Coat of Arms:
Das Staatswappen der Schweiz wurde in seinem heutigen Erscheinungsbild im Jahre 1889 offiziell eingeführt. Es zeigt ein schwebendes silbernes Kreuz auf einem rotem Wappenschild. Ein schwebendes Kreuz ist ein Kreuz, dessen Arme die Ränder des Schildes oder der Flagge nicht erreichen. Dieses Kreuz wurde erstmals in der Schlacht von Laupen (1339) erwähnt, und zwar als Feldzeichen des eidgenössischen Heeres. Die Arme des Kreuzes sind 6 Teile lang und 5 Teile breit. The coat of arms of Switzerland was officially introduced in its today’s appearance in the year 1889. It shows a hoving silvery cross on a red blazon. A hoving cross is a cross its arms do not reach the borders of the shield or the flag. This cross was mentioned for the first time in the Battle of Laupen (1339), namely as a field-sign of the confederal army. The arms of the cross are 6 parts long and 5 parts wide.

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Zahlen und Fakten – Numbers and Facts:
  • Fläche:
    41 293 km²
  • Area:
    15 943 square miles
  • Einwohner:
    7 085 000
    davon 20% Ausländer
    (Italiener, Südslawen, Spanier, Portugiesen, Franzosen)
  • Inhabitants:
    7 085 000
    thereof 20% foreigners
    (Italians, Yugoslavians, Spaniards, Portugese, Frenchmen
  • Bevölkerungsdichte:
    172 Ew./km²
  • Density of Population:
    444 inh./sq.mi.
  • Hauptstadt:
    Bern
    140 000 Ew.
  • Capital:
    Bern
    140 000 inh.
  • Amtssprachen:
    Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
  • official Languages:
    German, French, Italian,
    Raeto Romanesque
  • Währung:
    1 Schweizer Franken (sfr., Fr.)
    = 100 Rappen
  • Currency:
    1 Schweizer Franken (sfr., Fr.)
    = 100 Rappen
  • Zeitzone:
    MEZ
  • Time Zone:
    GMT + 1 h
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Geschichte:
100 v.Chr. · der keltische Stamm der Helvetier wandert in die Region zwischen Jura-Gebirge und Alpen ein (heutiger Nordwesten der Schweiz), in den östlichen Alpen leben die Rätier, ein Volk unbekannter Herkunft (Semiten?)
58 v.Chr. · das Gebiet der Helvetier wird vom Römischen Reich erobert und der Provinz Germania Superior (=Obergermanien) angegliedert
15 v.Chr. · das Gebiet der Alpen-Rätier wird vom Römischen Reich erobert und der Provinz Raetia angegliedert
260–270 n.Chr. · der germanische Stamm der Alemannen dringt in das Gebiet der Helvetier ein (Germanisierung)
395 · bei der Teilung des Römischen Reiches kommt die heutige Schweiz an das Weströmische Reich
443 · die Reste des von den Hunnen vernichteten germanischen Stammes der Burgunder lassen sich südlich des Genfer Sees nieder (Savoyen) und gründen das Burgunderreich
445 · der germanische Stamm der Burgunder dringt von Westen teilweise in das alemannische Helvetien ein und erobert das gesamte Gebiet der heutigen Schweiz, außer Rätien
532–534 · das Burgunderreich wird vom Frankenreich erobert und unterworfen
843 · Vertrag von Verdun, bei der Teilung des Frankenreiches kommt Helvetien an das Reich Lothars, Rätien kommt an das Reich Ludwigs des Deutschen
870 · Vertrag von Meersen, Aufteilung des Reiches von Lothar, auch Helvetien kommt an das Reich Ludwigs des Deutschen
880 · Vertrag von Ribemont, Bildung des Königreiches Hochburgund, Helvetien kommt an Hochburgund, Rätien kommt an das Ostfränkische Königreich (Deutsches Reich)
933 · Hochburgund und Niederburgund vereinigen sich zum Königreich Burgund (Arelat)
1032 · der deutsche Kaiser Konrad II. aus dem Haus der Salier erbt Burgund, Burgund kommt zum Deutschen Reich, damit gehören Helvetien und Rätien (die heutige Schweiz) zum Deutschen Reich
12./13. Jahrhundert · Bildung der Bistümer Genf, Lausanne, Sitten, Basel, Chur und Konstanz, einzelner Grafschaften unter der Herrschaft der Zähringer, später der Savoyer und Habsburger, freier Landgemeinden wie Uri und Schwyz sowie freier Reichsstädte wie z.B. Basel
1291 · „Ewiger Bund“ (Eidgenossenschaft) der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden gegen Herrschaftsbestrebungen der Habsburger
1315 · Schlacht von Morgarten, Sieg der Eidgenossenschaft gegen ein Heer Herzog Leopolds I. von Österreich
1332 · Luzern schließt sich der Eidgenossenschaft an
1351 · Zürich schließt sich der Eidgenossenschaft an
1352 · Glarus und Zug schließen sich der Eidgenossenschaft an
1353 · Bern schließt sich der Eidgenossenschaft an
1386 · Schlacht von Sempach, Sieg der Eidgenossenschaft über die Habsburger
1388 · Schlacht von Näfels, Sieg der Eidgenossenschaft über die Habsburger
1389 · das Haus Habsburg erkennt die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft an
1415 · die Eidgenossenschaft erobert den Aargau und gliedert ihn als Untertanenland der Eidgenossenschaft an
1416 · Wallis schließt sich der Eidgenossenschaft an
1439 · die Habsburger werden die Deutschen Kaiser
1460 · die Eidgenossenschaft erobert den Thurgau und gliedert ihn als Untertanenland der Eidgenossenschaft an
1476 · Schlachten von Grandson und Murten, Abwehr von Expansionsversuchen Burgunds
1481 · die Stadtkantone Freiburg und Solothurn werden als Untertanenländer der Eidgenossenschaft angeschlossen
1498 · Graubünden schließt sich der Eidgenossenschaft an
1499 · der Deutsche Kaiser Maximilian I. versucht die Eidgenossenschaft zur Annahme der Wormser Reichsreform zu zwingen, es kommt zum "Schwabenkrieg", für die Eidgenossenschaft siegreiche Schlachten von Schwaderloh und an der Calven, Friede von Basel, der Kaiser erkennt die Reichsunabhängigkeit der Eidgenossenschaft pro forma und unter bestimmten Bedingungen an
1501 · Basel und Schaffhausen schließen sich der Eidgenossenschaft an
1512 · Veltlin schließt sich der Eidgenossenschaft an
1513 · Appenzell schließt sich der Eidgenossenschaft an
1518 · teilweise Einführung der Reformation durch Zwingli
1526 · Genf schließt sich der Eidgenossenschaft an
1648 · Westfälischer Friede nach dem Deutschen Dreißigjährigen Krieg, die Trennung der Eidgenossenschaft vom Deutschen Reich wird endgültig anerkannt
17./18. Jahrhundert · die Eidgenossenschaft besteht als ein Staatenbund bestehend aus den 13 vollberechtigten Orten, mehreren Zugewandten Orten, Schirmorten, Untertanengebieten und gemeinsamen Untertanengebieten, in den Orten bildet sich im Gegensatz zur freien Verfassung eine Aristokratie oder auch Adel heraus, was zu Bauern- und Untertanenaufständen und Machtkämpfen und Bürgerkriegen führte
1798 · Französische Revolution, Reformversuche, Einmarsch Französischer Truppen, Schaffung der "Helvetischen Republik" als demokratischer Einheitsstaat mit Verfassung unter französischem Protektorat, Genf wird von Frankreich annektiert, Neuenburg und Wallis werden abgetrennt und unabhängig
19.02.1803 · Napoléon I., Kaiser von Frankreich, erlässt für die Schweiz die Mediationsakte, eine föderalistische Verfassung, die Schweiz wird wieder ein Staatenbund von jetzt 19 gleichberechtigten souveränen Kantonen (13 alten Orte + 6 neue Orte)
1815 · Wiener Kongress, Neuordnung Europas nach der Ära Napoléon, Wiedereintritt der Kantone Genf, Neuenburg und Wallis in die Schweizer Eidgenossenschaft, die Unabhängigkeit der Schweizer Eidgenossenschaft als politisch neutraler Staatenbund mit weitgehender Souveränität seiner Kantone wird bestätigt
1815–1830 · Aristokratien, Adel und Zünfte etablieren sich wieder in den Machtpositionen der Kantone, es kommt erneut zu Machtkämpfen und Verfassungsdiskussionen
1830–1831 · zehn Kantone führen demokratisch-republikanische Verfassungen mit Volkssouveränität, Rechtsgleichheit und Gewaltentrennung ein
1835–1845 · innerhalb der Eidgenossenschaft kommt es zu Bestrebungen zur gewaltsamen Schaffung eines demokratisch-republikanischen Einheitsstaates der alle Kantone umfassen soll
1845 · sieben katholisch-konservative Kantone schließen sich zu ihrem Schutz zum „Sonderbund“ zusammen
1847 · Sonderbundkrieg, Sieg der eidgenössischen Truppen
1848 · neue Verfassung, Umwandlung der Schweiz in einen Bundesstaat mit Zentralregierung unter Vereinheitlichung Außenpolitik, Post, Zoll, Währung, Maßen und Gewichten
1874 · Verfassungsreform
1914–1918 · Erster Weltkrieg, die Schweiz bleibt neutral engagiert sich jedoch im Sinne des Kriegsvölkerrechts und unter Wahrung strikter Neutalität für Kriegsgefangene und Verwundete
1939–1945 · Zweiter Weltkrieg, die Schweiz bleibt neutral
1971 · Einführung des Frauenwahlrechts
1978 · per Volksabstimmung Schaffung des Kantons Jura durch Abspaltung vom Kanton Bern
1986 · per Volksabstimmung Ablehnung des Beitritts zur UNO
1996 · Rahmenabkommen mit der NATO
2001 · per Volksabstimmung Ablehnung des Beitritts zur Europäischen Union
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History:
100 B.C. · the celtic tribe of the Helvetians immigrates into the region between Jura Mountains and the Alps Mountains (today’s northwest of Switzerland), in the eastern Alps live the Raetians, a people of unknown descent (Semits?)
58 B.C. · the region of the Helvetians becomes conquered by the Roman Empire and affiliated to the Province of Germania Superior (=Upper Germania)
15 B.C. · the region of the Alpine Raetians becomes conquered by the Roman Empire and affiliated to the Province of Raetia
260–270 A.D. · the teutonic tribe of the Alemanns invades the region of the Helvetians (germanization)
395 · at the partition of the Roman Empire the today's Switzerland comes to the West Roman Empire (Rome)
443 · leftovers of the by the Huns eradicated teutonic tribe of the Burgunds settle in the south of the Lake of Genf (Savoyen) and establish the Empire of the Burgunds
445 · the teutonic tribe of the Burgunds partially invades the Alemann Helvetia coming from the west and conquers the wohle territory of the today's Switzerland except Raetia
532–534 · the Empire of the Burgunds becomes conquered and submited by the Frankish Empire
843 · Treaty of Verdun, at the partition of the Frankish Empire Helvetia comes to the Empire of Lothar, Raetia comes to the Empire of Ludwig the German
870 · Treaty of Meersen, division of the Empire of Lothar, Helvetia comes also to the Empire of Ludwig the German
880 · Treaty of Ribemont, formation of the Kingdom of Upper Burgund, Helvetia comes to Upper Burgund, Raetia comes to the East Frankish Kingdom (German Empire)
933 · Upper Burgund and Lower Burgund unite to the Kingdom of Burgund (Arelat)
1032 · the German emperor Konrad II. from the house of the Saliers inherits Burgund, Burgund comes to the German Empire, in this way Helvetia and Raetia (the today's Switzerland) belong to the German Empire
12th/13th century · evolution of the Dioceses of Genf, Lausanne, Sitten, Basel, Chur and Konstanz, and of separate counties under the rule of the Zaehringers, later of the Savoys and Habsburgs, and of free rural municipalities like Uri and Schwyz as well as free empire's cities like e.g. Basel
1291 · „Everlasting Union“ (Eidgenossenschaft = mutual benefit association of an oath = confederation) of the three pristine cantons of Uri, Schwyz and Unterwalden against aspirations of rule of the Habsburgs
1315 · Battle of Morgarten, victory of the confederation against an army of Duke Leopold I. of Austria
1332 · Luzern joins the confederation
1351 · Zuerich joins the confederation
1352 · Glarus and Zug join the confederation
1353 · Bern joins the confederation
1386 · Battle of Sempach, victory of the confederation over the Habsburgs
1388 · Battle of Naefels, victory of the confederation over the Habsburgs
1389 · the house of Habsburg recognizes the independence of the confederation
1415 · the confederation conquers the Aargau and affiliates it to the confederation as a subject country
1416 · Wallis joins the confederation
1439 · the Habsburgs become German emperors
1460 · the confederation conquers the Thurgau and affiliates it to the confederation as a subject country
1476 · Battles of Grandson and Murten, victory of the confederation, repulse of attempts of expansion by Burgund
1481 · the urban cantons of Freiburg and Solothurn become affiliated to the confederation as subject countries
1498 · Graubuenden joins the confederation
1499 · the German emperor Maximilian I. trys to force the confederation to accept the Empire's Reform of Worms, it follows the "Suebian War", for the confederation victorious battles of Schwaderloh and Calven, Peace of Basel, the emperor recognizes pro forma and under special terms the independence of the confederation from the empire
1501 · Basel and Schaffhausen join the confederation
1512 · Veltlin joins the confederation
1513 · Appenzell joins the confederation
1518 · partial introduction of the reformation by Zwingli
1526 · Genf joins the confederation
1648 · Westfalian Peace after the German Thirty Years War, the separation of the confederation from the German Empire becomes ultimately recognized
17th/18th century · the confederation consists in a combination of countries consisting in the 13 full entitled places, several devoted places, shaded places, subject countries and common subject countries, in the places arises in contrast to the free constitution an aristocracy or even nobility, which followed farmers and subjects riotings and struggles for power and civil wars
1798 · French Revolution, attempts of reforms, invasion of French troops, creation of the "Helvetian Republic" as a democratic unity-state with constitution under French protectorate, Genf becomes annexed by France, Neuenburg and Wallis become separated and independent
19th of February 1803 · Napoléon I., Emperor of France, inacts the File of Mediation for Switzerland, a federal constitution, Switzerland becomes again a confederation of now 19 having equal rights sovereign cantons (13 old places + 6 new places)
1815 · Vienna Congress, reconfiguration of Europe after the era Napoléon, re-admission of the cantons Genf, Neuenburg and Wallis in the Swiss Confederation, the independence of the Swiss Confederation as political neutral confederacy with appreciable sovereignty of its cantons becomes confirmed
1815–1830 · aristocracies, nobilities and guilds establish themselves again in the positions of the power of the cantons, there rise again struggles for power and constitution debates
1830–1831 · ten cantons introduce democratic-republican constitutions with people's sovereignty, equality in law and separation of the powers
1835–1845 · within the confederation arise ambitions to a forcible creation of a democratic-republican unity-state which should include all cantons
1845 · seven catholic-conservative cantons join for cover in a „Special Association“
1847 · Special Association War, victory of the confederated troops
1848 · new constitution, transformation of Switzerland in a federation with central government under standardization of foreign affairs, postal service, customs, currency, measures and weights
1874 · reform of the constitution
1914–1918 · First World War, Switzerland remains neutral but is committed for prisoners of war and wounded soldiers in the spirit of the international law of war and by perpetuation of strict neutrality
1939–1945 · Second World War, Switzerland remains neutral
1971 · introduction of the suffrage for women
1978 · by referendum creation of the canton of Jura by separation from the canton of Bern
1986 · by referendum rejection of the joining to the UNO
1996 · agreement with the NATO
2001 · by referendum rejection of the joining to the European Union
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Ursprung des Landesnamens: Origin of the Country's Name:
Der Name des Landes "Schweiz" leitet sich von dem Kanton "Schwyz" ab, der wohl der mächtigste der Urkanton der frühen Eidgenossenschaft war.
Der lateinische Name "Helvetia", der immerhin auf dem Auslands-Auto-Kennzeichen der Schweiz (CH = Confoederatio Helvetica) verwendet wird geht auf den Stamm der "Helveter" zurück, der um Christi Geburt in dem Gebiet der heutigen Schweiz lebte.
The name of the country "Switzerland" is derived from the canton of "Schwyz", which indeed was the mightiest of the pristine cantons of the early confederatio. The Latin name "Helvetia" – which nevertheless is in use on the foreign country mark of Switzerland (CH = Confoederatio Helvetica) – has its roots in the tribe of the "Helvetians", which lived about the birth of Christ in the area of the today’s Switzerland.
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Mit freundlicher
Untersützung von:
Kindly supported by:

Fabio Vassalli (CH)

 

 

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