Maine

  • Maine
  • Bundesstaat der USA
  • Maine
  • federal state of the USA
Übersicht – Contents:

 

Flaggen – Flags:

seit/since 1909,
Staatsflagge – state flag,
Seitenverhältnis – ratio = 26:33


seit/since 1909,
Dienstflagge – official flag,
Seitenverhältnis – ratio = 3:4,
nach/by: FOTW


seit/since 1939,
Handels- und Marineflagge
– merchant and naval flag,
Seitenverhältnis – ratio = 2:3,
nach/by: FOTW


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historische Flagge – historical Flag:

1901–1909,
Staatsflagge – state flag,
Seitenverhältnis – ratio = 3:5,
nach/by: FOTW


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Bedeutung/Ursprung der Flagge: Meaning/Origin of the Flag:
Die heutige Staatsflagge von Maine wurde am 24.02.1909 eingeführt. Sie zeigt ein blaues Grundtuch und darauf das Staatswappen. Es stammt aus dem Jahr 1820. Es zeigt ein golden umrandetes Wappenschild mit einer Landschaft, darin im Vordergrund eine Pinie (Kiefer), einen Elch und ein Gewässer. Als Schildhalter fungieren ein Farmer und ein Seemann. Oberhalb des Schildes der Nordstern und das Motto des Landes: "Dirigo (Ich führe)". Unterhalb ein Spruchband mit dem Namen des Staates. Die Pinie ist der Nationalbaum des Landes und verweist auf seinen Spitznamen: "Pine Tree State". der Elch steht für die unberührten Waldgebiete des Landes, das Gewässer für das Meer. Der Farmer repräsentiert die Landwirtschaft und der Seemann den Handel und die Fischerei. der Nordstern steht für das Land selber, das bis 1837 der nörlichste Staat der USA war. Außerdem gibt er in der Einsamkeit der Wälder des Landes Orientierung. Die Staatsflagge kann von jedermann verwendet werden. The today's state flag of Maine was introduced on 24th of February in 1909. It shows a blue bunting and on it the national emblem. It dates from 1820. It shows a golden edged shield with a landscape, in the foreground a pine tree, a moose and a water. As supporters act a farmer and a sailor. Above the shield the North Star and the motto of the state: "Dirigo (I lead)". Beneath a banner with the name of the state.

The pine tree is the national tree of the country and refers to its nickname: "Pine Tree State". The moose stands for the large forests of the country, the water stands for the sea. The farmer represents the agricultural and the seaman trade and fisheries. The North Star stands for the country itself, which was until 1837 the northermost state of the United States. Furthermore he gives orientation in the solitude of the forests of the country. The state flag may be used by anyone.

Für den Dienstgebrauch durch Ämter und Behörden gibt es eine Dienstflagge. Sie ging aus militärischen Flaggen hervor, und ist daher einfarbig blau, und zeigt eine ältere Version des Wappens auf einer goldumrandeten Scheibe. Die Flagge wurde im Jahre 1909 eingeführt. For internal use by agencies and public authorities, there is an official flag. It emerged from military flags, and thats because it is single-coloured blue, and shows furthermore an older version of the crest on a gold-framed disk. The Flag was introduced in 1909.
Maine ist einer der beiden Staaten der USA, der auch eine eigene Handels- und Marineflagge hat. Sie wurde im Jahre 1939 eingeführt, ist einfarbig weiß und zeigt eine Pinie, die mit einem Anker fest verbunden ist, dazu das Motto (Dirigo) und den Namen des Landes. Eine eigene Marine hat Maine zwar nicht, aber die Flagge dürfte von Behörden zur See verwendet werden. Maine is one of the two states in the USA, which has its own merchant and naval flag. It was introduced in 1939, is single-coloured white and shows a pine tree, which is firmly connected with an anchor, furthermore ther is the motto (Dirigo) and the name of the country. A separate Navy Maine has not, but the flag should be used by authorities offshore.
Am 21.03.1901 war bereits eine Staatsflagge eingeführt worden. Sie war lederfarben und zeigte eine Pinie und in der Oberecke einen blauen, fünfzackigen Stern (Nordstern). Sie wurde am 24.02.1909, mit Einführung der heutigen Flagge abgelöst. On 21st of March in 1901 was already introduced a state flag. It was buff coloured and showed a pine tree and in the upper corner a blue, five-pointed star (North Star). It was replaced on 24th of February in 1909, on the occasion of the introduction of the current flag.
Quelle/Source: nach by Wikipedia (D)  

lederfarben / buff

leather coloured / buff

In den Staatsflaggen von Delaware und Neu Jersey sowie in den früheren Staatsflaggen von Neu York (1896–1901) bzw. Maine (1901–1909) wird der Farbton "lederfarben" bzw. "buff" beschrieben. Dieser Farbton ist heutzutage in Großbritannien und den USA genormt, und zwar als "Pantone 465". Dennoch fällt der Farbton in der Praxis sehr unterschiedlich aus, weil der jeweils überlieferte Farbton des Leders von der Art, der Rasse, dem Geschlecht, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Tieres bestimmt wurde. Der anglo-amerikanische Buff-Farbton beruht auf der Farbe des Wamses, das die leichte Kavallerie – die Arkebusierreiter der parlamentarischen Seite im Englischen Bürgerkrieg – Oliver Cromwells "The Ironsides", getragen haben. Dieses ist in Berichten als "gelbstichig-senffarben" überliefert. Die leichte Miliz-Kavallerie von Massachusetts (Massachusetts Militia Light Horse) brachte genau dieses "buff" mit in die Neue Welt. In England und dann Großbritannien trug das 3. Regiment der Linieninfanterie zum roten Uniformrock Lederzeug und Patronentaschen aus farblich unbehandeltem Leder, nicht wie sonst üblich in weiß. Außerdem trug es "buff" als Abzeichenfarbe. Spitzname und dann offizieller Beiname des Regiments war "The Buffs". Als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee trug George Washington die Uniform, die er bis dato getragen hatte, die eines Offiziers der selbstständigen Miliz-Kompanie von Fairfax-County/Virginia: dunkelblauer Rock, Abzeichen, Weste und Hose in "buff". Dies wurde - zumindest theoretisch - die vorschriftsmäßige Kleidung der amerikanischen Generalität im Unabhängigkeitskrieg. Die kontinentalen Infanterie-Regimenter der Neu Yorker und der Neu Jersey-Linie trugen "buff" für mindestens zwei Jahre als Abzeichenfarbe am blauen Uniformrock – ein Ideal, das nur für eine Minderheit galt. Mindestens die Hälfte der Kontinental-Armee trug – zumindest zeitweilig – das Jagdhemd oder zivile Jagd-Textil-Röcke. Die Miliz von Maine und Delaware trug bevorzugt buff-farbene Westen und Hosen. Das 14. kontinentale Infanterie-Regiment (Linie von Massachusetts) trug buff-farbene Uniformröcke. Es bestand überwiegend aus Binnenschiffern, Fischern und Matrosen. Es ermöglichte der Kontinental-Armee die Überquerung des Delaware, auf welche die Schlacht von Trenton folgte. Das bekannte Gemälde "Washington überquert den Delaware" zeigt dabei noch eine falsche US-Flagge, nämlich die "Betsy-Ross"-Flagge. Richtig wäre die "Grand Union"-Flagge mit dem kleinen "Union Jack" in der Oberecke gewesen. Zeitgenössische Farbillustrationen, Gemälde und Beschreibungen zeigen etliche Buff-Variationen: beige / senf / gelblich / hell-, mittel-, und dunkelbeige / hell-, mittel, und dunkelbraun, bis hin zu stumpfem Weiß. Zur Lederfarbe "buff" kommt noch die Textilfarbe "buff" aus Pflanzenfarben hinzu, verbunden mit derselben Farbvielfalt. Im US-Bürgerkrieg wurde sie "Butternut" genannt. Die Abzeichenfarbe und die Farbe der Schärpen für konföderierte Generäle war "buff" (als sozusagen die Farbe George Washingtons), mehrheitlich wurde von ihnen aber ein stumpfes Weiß bevorzugt. Dieses "Grauweiß" der konföderierten Armee wird noch heute nicht einfach nur als "grey" bezeichnet, sondern als "gray", und es Umfasst Schattierungen von fast Weiß bis Schwarz-Grau. In the state flags of Delaware and New Jersey, as well as in the former state flags of New York (1896–1901) and Maine (1901–1909) is described the colour tone "buff". This colour is now standardized in the United Kingdom and the USA, as "Pantone 465". However, in practice the hue is very different, because the down passed colour of the leather was determined by the type, breed, sex, age and health of the animal.

The Anglo-American buff colour is based on the colour of the tambour, which the light cavalry – the arquebus cavalry of the parliamentary side in the English Civil War, Oliver Cromwells "The Ironsides" –had clothed with.

This is passed down in reports as "yellow-tinted and mustardlike colours". The light militia cavalry of Massachusetts (Massachusetts Militia Light Horse) brought exactly this "buff" into the New World.

In England and then in Great Britain, the 3rd Regiment of the Line Infantry weared in addition of the red uniform skirt some leather stuff and patron pockets made of untreated leather, not as usual in white. Furthermore the regiment wore "buff" as a badge colour. Nickname and then official name of the regiment was: "The Buffs".

As the commander-in-chief of the continental army, George Washington wore that uniform, he had worn to date, the uniform of an officer of the independent militia company of Fairfax-County / Virginia: dark blue skirt, badge, vest, and trousers in "buff". This became – at least theoretically – the prescribed dress of the american generality in the independence war.

The continental infantry regiments of the New York and New Jersey line wore "buff" for at least two years as a badge colour on the blue uniform skirt – an ideal that was only real for a minority. At least nearly the half of the continental army wore – at least temporarily – a hunting skirt or civil textile hunting skirts. The militia of Maine and Delaware preferred to weare buff-coloured vests and pants. The 14th Continental Infantry Regiment (Massachusetts Line) wore buff-coloured uniforms. It consisted mainly of inland skippers, fishermen and sailors. It enabled the continental army to cross the Delaware, followed by the Battle of Trenton.

The well-known painting "Washington crosses the Delaware" shows a false US-flag, the "Betsy Ross" flag. The "Grand Union" flag with the small "Union Jack" in the upper corner would have been right.

Contemporary coloured illustrations, paintings and descriptions show a few buff variations: beige / mustard / yellowish / light, medium and dark biscuit/ light, medium and dark brown toward grey white. Futhermore comes to the "buff" as leather "buff" from plant colours, with the same color variety. In the US civil war that was called "butternut". The badge color and the color of the sashes for Confederate generals was "buff" (as the colour of George Washington), but the majority of them preferred a grey white.
That "gray-white" of the Confederate Army is until today not simply called as "gray", it is "gray", and it includes shades from almost white to black-gray.
Quelle/Source: Jürgen Kaltschmitt
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Zahlen und Fakten – Numbers and Facts:
  • Fläche:
    91 646 km²
  • Area:
    35 384 square miles
  • Einwohner:
    1 321 500 (2006)
    davon
    96% Europäer (davon 18% Deutsche)
    1% Schwarze (Afro-Amerikaner)
    1% Hispanics
    1% Asiaten
    0,5% Indianer
  • Inhabitants:
    1 321 500 (2006)
    thereof
    96% Europeans (thereof 18% Germans)
    1% Blacks (Afro-Americans)
    1% Hispanics
    1% Asian
    0,5% native Indian
  • Bevölkerungsdichte:
    14 Ew./km²
  • Density of Population:
    37 inh./sq.mi.
  • Hauptstadt:
    Augusta
    19 000 Ew.
  • Capital:
    Augusta
    19 000 inh.
  • Sprachen:
    Englisch, Französisch
  • Languages:
    English, French
  • Währung:
    1 US-Dollar (USD, $) = 100 Cent
  • Currency:
    1 US-Dollar (USD, $) = 100 Cent
  • Zeitzone:
    MEZ – 6 h
  • Time Zone:
    GMT – 5 h
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Landkarte der Bundesstaaten der USA – Map of the federal states of the USA:
interaktiv – interactive


Quelle/Source: Printable Maps

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Geschichte:
ca. 9000 v.Chr. · Besiedlung durch Indianer (Algonquin)
1497–1499 · Expedition des britischen Forschers John Cabot
1523–1524 · Expedition des französischen Forschers Verazzano
1604 · erste französische Siedlungen
1607 · erste britische Siedlung der Plymouth Company in der Nähe von Fort St. George (heutiges Philippsburg)
1622 · die Plymouth Company übergibt die Kolonie als Provinz Maine an die Herren John Mason und Ferdinando Gorges
1625 · Einwanderung englischer Kolonisten aus Neu Hampshire
1635 · Einwanderung französischer Kolonisten
1652 · Massachusetts erhebt Anspruch auf Maine, Maine wird der Massachusetts Bay Colony übertragen
1664–1668 · Teil der Kolonie Neu York
1674 · Maine wird an die Erben von Ferdinando Gorges übergeben
1677 · Massachusetts erwirbt die Rechte der Familie Gorges
1686–1689 · Teil der Neuengland-Kolonie
1691 · Maine wird Bestandteil von Massachusetts (Maine District)
1792 · erste Autonomieforderungen
15.03.1820 · Beitritt des "Commonwealth of Maine" als 23. Bundesstaat zur USA, als Ausgleich für den sklavenhaltenden Staat Missouri, Hauptstadt: Portland
1832 · Augusta wird Hauptstadt
1842 · Anschluss des nach dem Aroostook-Krieg von Großbritannien abgetretenen Aroostook Valley
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History:
about 9000 B.C. · settlement by Indians (Algonquin)
1497–1499 · expedition the British researcher John Cabot
1523–1524 · expedition of the French explorer Verazzano
1604 · first French settlements
1607 · first British settlement of the Plymouth Company in the vicinity of Fort St. George (today's Philipsburg)
1622 · the Plymouth Company hands over the colony as Province of Maine to Messrs. John Mason and Ferdinando Gorges
1625 · Immigration of English colonists from New Hampshire
1635 · immigration of French colonists
1652 · Massachusetts claims Maine, Maine will be transferred to the Massachusetts Bay Colony
1664–1668 · part of the Colony of New York
1674 · Maine is passed to the heirs of Ferdinando Gorges
1677 · Massachusetts acquires the rights of the family Gorges
1686–1689 · part of the New England Colony
1691 · Maine is part of Massachusetts (Maine District)
1792 · first demands for autonomy
15th of March 1820 · as "Commonwealth of Maine" the 23rd state of the USA, as a compensation for the slave state of Missouri, Capital: Portland
1832 · Augusta becomes capital
1842 · annexation of the Aroostook Valley, ceded by Great Britain after the Aroostook War
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Ursprung des Landesnamens: Origin of the Country's Name:
Der Name "Maine" geht wahrscheinlich auf die ehemalige nordfranzösische Grafschaft Maine zurück, denn möglicherweise wurde er von französchischen Kolonisten ins Land gebracht. Der Name könnte aber auch von der Kurzform des englischen Wortes „Mainland“ („Festland“) abstammen. The name "Maine" goes probably back to the former northern French County of Maine, possibly because he was taken by French colonists into the country. The name could also be derived from the acronym of the English word "Mainland".
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