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Guinea

 

Übersicht

Flagge

historische Flagge

Bedeutung/Ursprung der Flagge

Wappen

Bedeutung/Ursprung des Wappens

Flugzeugkokarde

Landkarte

Zahlen und Fakten

Geschichte

Ursprung des Landesnamens



Flagge

Flagge Fahne flag Nationalflagge Handelsflagge Guinea
Nationalflagge,
Seitenverhältnis = 2:3,
Quelle, nach: Wikipedia (D)



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historische Flagge

Flagge Fahne national flag Guinea Präsident president
bis 1984,
Präsidentenflagge,
Seitenverhältnis = 2:3,
Quelle, nach: Flags of the World



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Bedeutung/Ursprung der Flagge

Die Flagge wurde am 10.11.1958 offiziell eingeführt. Sie ist in drei senkrechte Streifen untergliedert, und orientiert sich damit, wie viele ehemalige französische Kolonien, an der Flagge des Mutterlandes Frankreich, an der Trikolore. Die Farbe Rot steht für das im Freiheitskampf vergossene Blut, Gelb für die Sonne und die Bodenschätze des Landes, Grün für die Vegetation und die Landwirtschaft. Die Farben sind wie folgt definiert: Rot = Pantone 032, Gelb = Pantone 109, Grün = Pantone 355. Die Farbkombination von Grün, Gelb und Rot in der heutigen Flagge sind die Panafrikanischen Farben: Etwa 1900 setzte die Panafrika - Bewegung ein, die Gemeinsamkeiten aller Menschen mit schwarzer Hautfarbe hervorheben wollte. Für die politische Einheit Afrikas steht der Farbendreiklang Grün-Gelb-Rot, den viele afrikanische Staaten nach Erlangung ihrer Unabhängigkeit in ihre Flaggen übernahmen. Das erste Land war Ghana im Jahr 1957. Als Ursprung gelten die Landesfarben von Athiopien (Abessinien), dem ältesten unabhängigen Staat Afrikas.

Quelle: Wikipedia (D), Die Welt der Flaggen, Flaggen Wappen Hymnen, Flags of the World

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Wappen


Wappen coat of arms Guinea
seit 1997,
Wappen von Guinea,
Quelle, nach: Wikipedia (FR)


Wappen coat of arms Guinea
1984–1993,
Wappen von Guinea,
Quelle, nach: Corel Draw 4, Wikipedia (FR)


Wappen coat of arms Guinea
1958–1984,
Wappen von Guinea,
Quelle, nach: Flags of the World, Wikipedia (FR)

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Bedeutung/Ursprung des Wappens

Als Guinea im Jahr 1958 unabhängig wurde, wurde ein Staatswappen in den Farben Rot, Grün und Gelb eingeführt. Das sind die Panafrikanischen Farben, aber auch die Farben der Parti Democratique de Guinee (PDG), der Partei, die Guinea in die Unabhängigkeit geführt hat. Der Schild war senkrecht rot-gelb gespalten, und darauf ein grüner Elefant aufglegt. Der Elefant wurde "Sili" genannt, und stammte vom Emblem der PDG. Oberhalb des Schildes eine grüne Taube mit einem Olivenzweig im Schnabel. Der Rest des Schildes war von einen grünen Spruchband umgeben, der unterhalb des Schildes das Staatsmotto zeigte: "Travail - Justice - Solidarité" → "Arbeit - Gerechtigkeit - Solidarität". Das heutige Staatswappen wurde im Jahre 1985 in Folge des Machtwechsels von 1984 eingeführt. Dazu wurde das bisherige Staatswappen wie folgt abgeändert: Der Elefant wurde entfernt, an seine Stelle traten Schwert und Gewehr, vor einem großen Olivenzweig gekreuzt, den die jetzt nach links fliegende weiße Taube noch immer im Schnabel hält. Der Schild trägt an seinem unteren Ende eine Verlängerung in den Landesfarben, die bis an das vereinfachte, nun weiße Spruchband heranreicht. Das Landesmotto blieb unberührt. Im Jahre 1997 erfolgte eine weitere Änderung. Der grün-rote Schild wurde weiß, die Waffen wurden entfernt, Taube und Spruchband wurden golden.

Quelle: Wikipedia (D), Die Welt der Flaggen, Flaggen Wappen Hymnen, Wikipedia (FR)

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Flugzeugkokarde

Flugzeugkokarde Kokarde aircraft roundel Guinea
Flugzeugkokarde,
Quelle, nach: Wikipedia (EN)

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Landkarte

Lage:

Quelle/Source: CIA World Factbook

Landkarte des Landes:

Quelle/Source: CIA World Factbook

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Zahlen und Fakten

Fläche: 245.857 km²

Einwohner: 12.530.000 (2020), davon 33% Fulbe, 30% Mandingo (Malinke), 21% Susu u.v.a.

Religionen: 85% Moslems, 8% Christen, 7% Animisten

Bevölkerungsdichte: 51 Ew./km²

Hauptstadt: Conacry, 1.667.864 Ew. (2014)

Amtssprache: Französisch

sonstige Sprachen: Malinke, Pular-Fulbe, Soussou

Währung: 1 Guinea-Franc (GNF, F.G.) = 100 Cauris

Zeitzone: MEZ – 1 h

Quelle: Wikipedia (D)

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Geschichte

9.–13. Jhd. · Teile des heutigen Guinea gehören zum Ghana-Reich

13.–14. Jhd. · Teile des heutigen Guinea gehören zum Mali-Reich, der Islam erreicht Guinea

1450–1460 · die Küste Guineas wird von den Portugiesen entdeckt und erkundet, Portugal errichtet Posten am Rio Pongo und auf der Insel Matakong und bleibt bis zum 18. Jhd. vor Ort

15.–16. Jhd. · das Gebiet des heutigen Guinea gehört zum Fulbe-Reich

16. Jhd. · die Fulbe ziehen sich in das Gebiet von Fouta Djalon zwischen dem Fluss Niger und der Küste zurück und treten zum Islam über

1725 · Errichtung des islamischen Fulbe-Gottesstaats Fouta Djalon

1808–1816 · Großbritannien errichtet Missionsstationen und betreibt Handelsstützpunkte auf den Los-Inseln und am Rio Pongo

1820 · französische Händler erreichen das Küstengebiet von Guinea und treten als Konkurrenten zu den Briten auf

1850–1866 · Franzosen und Briten schließen "Schutz- und Freundschaftsverträge" mit der Küstenbevölkerung

1866 · Frankreich gelingt es durch Verträge die Militärposten von Boké (Rio Nunez), Boffa (Rio Pongo) und Benty (Mellacorée) auf dem Festland zu errichten, und sich dort dauerhaft festzusetzen. Die Los-Inseln verbleiben aber unter britischer Kontrolle.

1870 · im Hinterland (östlich des Niger) bildet sich der Malinkestaat Ouassoulou

1882–1896 · Unterwerfung des gesamten Küstenstreifens (Rivières-du-Sud) von Guinea durch Frankreich

1893 · Bildung der Kolonie Französisch-Guinea

1896–1897 · Unterwerfung von Fouta Djalon durch Frankreich

1898 · Unterwerfung von Ouassoulou durch Frankreich

1904 · die Briten überlassen die Los-Inseln den Franzosen, Angliederung von Französisch-Guinea an Französisch-Westafrika

1946 · Bildung des Überseeterritoriums

1947 · Gründung der PDG (Parti Democratique de Guinee)

1957 · Teilautonomie

02.10.1958 · Unabhängigkeit unter Präsident Sekou Touré (PDG)

1963 · Einführung des Guinea-Franc als neue Währung

1972 · Einführung des Syli als neue Währung

1984 · Tod von Touré, Militärputsch

1991 · neue Verfassung, Wiedereinführung des Guinea-Franc als neue Währung

1993 · erste, jedoch umstrittene, demokratische Präsidentschaftswahlen

1995 · Parlamentswahlen innerhalb eines Mehrparteiensystems

1999–2000 · Konflikte mit Liberia

2008 · Militärputsch

2021 · Militärputsch

Quelle: Atlas zur Geschichte, Discovery '97, Weltgeschichte, Wikipedia (D)

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Ursprung des Landesnamens

Der Name "Guinea" geht auf das Berber-Wort "aguinaou" zurück, was "Schwarze" heißt und sich urspünglich auf alle Bewohner der Westafrikanischen Küste von Senegal bis Gabun bezog.

Quelle/Source: Handbuch der geographischen Namen

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