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Maine

 

Übersicht

Flaggen

historische Flagge

Bedeutung/Ursprung der Flagge

Landkarte

Zahlen und Fakten

Geschichte

Ursprung des Landesnamens



Flaggen

Flagge Fahne Flag ensign USA Staat Bundesstaat Federal State Maine
seit 1909,
Landes- und Staatsflagge,
Seitenverhältnis = 26:33,
Quelle, nach: Wikipedia (EN), 50states.com,
Enzwell, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons




Flagge Fahne Flag ensign Staatsflagge state flag USA Staat Bundesstaat Federal State Maine
seit 1909,
Staatsflagge für Ämter und Behörden,
Seitenverhältnis = 26:33,
Quelle, nach: Flags of the World




Flagge Fahne Flag ensign Handelsflagge merchant flag USA Staat Bundesstaat Federal State Maine
seit 1939,
Handels- und Seeflagge,
Seitenverhältnis = 2:3,
Quelle, nach: Flags of the World



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historische Flagge

Flagge Fahne Flag ensign USA Staat Bundesstaat Federal State Maine
1901–1909,
Staatsflagge,
Seitenverhältnis = 3:5,
Quelle, nach: Flags of the World



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Bedeutung/Ursprung der Flagge

Die heutige Staatsflagge von Maine wurde am 23.02.1909 eingeführt. Es ist ein blaues Tuch und zeigt in der Mitte das Staatswappen. Es stammt aus dem Jahr 1820 und zeigt ein golden umrandetes Wappenschild mit einer Landschaft, darin im Vordergrund eine Kiefer, einen Elch und ein Gewässer. Als Schildhalter dienen ein Farmer und ein Seemann. Oberhalb des Schildes erscheint der Nordstern und das Motto des Landes: "Dirigo" (Ich führe). Unterhalb ein Spruchband mit dem Namen des Staates. Das Blau des Flaggentuchs muss mit dem Blau in der Flagge der USA übereinstimmen. Die Kiefer (engl. Pine) ist der Nationalbaum des Landes und verweist auf seinen Spitznamen: "Pine Tree State". Der Elch steht für die unberührten Waldgebiete des Landes, das Gewässer für das Meer. Der Farmer repräsentiert die Landwirtschaft und der Seemann den Handel und die Fischerei. Der Nordstern steht für das Land selber, das bis 1837 der nördlichste Staat der USA war. Außerdem gibt er in der Einsamkeit der Wälder des Landes Orientierung. Die Staatsflagge kann von jedermann verwendet werden. Für den Dienstgebrauch durch Ämter und Behörden gibt es eine Dienstflagge, sie wurde ebenfalls im Jahre 1909 eingeführt und ging aus militärischen Flaggen hervor, und ist daher ebenfalls einfarbig blau und zeigt eine ältere Version des Wappens auf einer goldumrandeten Scheibe. Maine ist einer der beiden Staaten der USA, der auch eine eigene Handels- und Seeflagge hat. Sie wurde im Jahre 1939 eingeführt, ist einfarbig weiß und zeigt eine Kiefer, die mit einem Anker fest verbunden ist, dazu das Motto (Dirigo) und den Namen des Landes. Am 21.03.1901 war die erste Staatsflagge eingeführt worden. Sie war lederfarben und zeigte eine Kiefer (Neuengland, Freiheit) und in der Oberecke einen blauen, fünfzackigen Stern (Nordstern). Sie wurde am 23.02.1909, mit Einführung der heutigen Flagge abgelöst. Es gibt Bestrebungen diese Flagge wieder einzuführen.

Quelle: 50states.com, Wikipedia (EN), Volker Preuß

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lederfarben / buff

In den Staatsflaggen von Delaware und Neu Jersey sowie in den früheren Staatsflaggen von Neu York (1896–1901) bzw. Maine (1901–1909) wird der Farbton "lederfarben" bzw. "buff" beschrieben. Dieser Farbton ist heutzutage in Großbritannien und den USA genormt, und zwar als "Pantone 465". Dennoch fällt der Farbton in der Praxis sehr unterschiedlich aus, weil der jeweils überlieferte Farbton des Leders von der Art, der Rasse, dem Geschlecht, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Tieres bestimmt wurde. Der anglo-amerikanische Buff-Farbton beruht auf der Farbe des Wamses, das die leichte Kavallerie – die Arkebusierreiter der parlamentarischen Seite im Englischen Bürgerkrieg – Oliver Cromwells "The Ironsides", getragen haben. Dieses ist in Berichten als "gelbstichig-senffarben" überliefert. Die leichte Miliz-Kavallerie von Massachusetts (Massachusetts Militia Light Horse) brachte genau dieses "buff" mit in die Neue Welt. In England und dann Großbritannien trug das 3. Regiment der Linieninfanterie zum roten Uniformrock Lederzeug und Patronentaschen aus farblich unbehandeltem Leder, nicht wie sonst üblich in weiß. Außerdem trug es "buff" als Abzeichenfarbe. Spitzname und dann offizieller Beiname des Regiments war "The Buffs". Als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee trug George Washington die Uniform, die er bis dato getragen hatte, die eines Offiziers der selbstständigen Miliz-Kompanie von Fairfax-County/Virginia: dunkelblauer Rock, Abzeichen, Weste und Hose in "buff". Dies wurde - zumindest theoretisch - die vorschriftsmäßige Kleidung der amerikanischen Generalität im Unabhängigkeitskrieg. Die kontinentalen Infanterie-Regimenter der Neu Yorker und der Neu Jersey-Linie trugen "buff" für mindestens zwei Jahre als Abzeichenfarbe am blauen Uniformrock – ein Ideal, das nur für eine Minderheit galt. Mindestens die Hälfte der Kontinental-Armee trug – zumindest zeitweilig – das Jagdhemd oder zivile Jagd-Textil-Röcke. Die Miliz von Maine und Delaware trug bevorzugt buff-farbene Westen und Hosen. Das 14. kontinentale Infanterie-Regiment (Linie von Massachusetts) trug buff-farbene Uniformröcke. Es bestand überwiegend aus Binnenschiffern, Fischern und Matrosen. Es ermöglichte der Kontinental-Armee die Überquerung des Delaware, auf welche die Schlacht von Trenton folgte. Das bekannte Gemälde "Washington überquert den Delaware" zeigt dabei noch eine falsche US-Flagge, nämlich die "Betsy-Ross"-Flagge. Richtig wäre die "Grand Union"-Flagge mit dem kleinen "Union Jack" in der Oberecke gewesen. Zeitgenössische Farbillustrationen, Gemälde und Beschreibungen zeigen etliche Buff-Variationen: beige / senf / gelblich / hell-, mittel-, und dunkelbeige / hell-, mittel, und dunkelbraun, bis hin zu stumpfem Weiß. Zur Lederfarbe "buff" kommt noch die Textilfarbe "buff" aus Pflanzenfarben hinzu, verbunden mit derselben Farbvielfalt. Im US-Bürgerkrieg wurde sie "Butternut" genannt. Die Abzeichenfarbe und die Farbe der Schärpen für konföderierte Generäle war "buff" (als sozusagen die Farbe George Washingtons), mehrheitlich wurde von ihnen aber ein stumpfes Weiß bevorzugt. Dieses "Grauweiß" der konföderierten Armee wird noch heute nicht einfach nur als "grey" bezeichnet, sondern als "gray", und es Umfasst Schattierungen von fast Weiß bis Schwarz-Grau.

Quelle: Jürgen Kaltschmitt

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Landkarte

interaktive Landkarte der Bundesstaaten der USA:

Quelle: Printable Maps

Landkarte des Landes:


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Zahlen und Fakten

Fläche: 91.646 km²

Einwohner: 1.362.359 (2020), davon 95 % Weiße (davon 16 % Französischstämmige, 8,5 % Deutschstämmige), 1 % Schwarze (Afro-Amerikaner), 1 % Hispanics, 1 % Asiaten, 0,6 % Indianer

Bevölkerungsdichte: 15 Ew./km²

Hauptstadt: Augusta, 18.899 Ew. (2020)

Sprachen: Englisch, Französisch

Währung: US-amerikanische Währung

Zeitzone: MEZ – 6 h

Quelle: Wikipedia (D), Wikipedia (EN), slate.com

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Geschichte

ca. 9000 v.Chr. · Besiedlung durch Indianer (Algonquin)

1497–1499 · Expedition des britischen Forschers John Cabot

1523–1524 · Expedition des französischen Forschers Verazzano

1604 · erste französische Siedlungen

1607 · erste britische Siedlung der Plymouth Company in der Nähe von Fort St. George (heutiges Philippsburg)

1622 · die Plymouth Company übergibt die Kolonie als Provinz Maine an die Herren John Mason und Ferdinando Gorges

1625 · Einwanderung englischer Kolonisten aus Neu Hampshire

1635 · Einwanderung französischer Kolonisten

1652 · Massachusetts erhebt Anspruch auf Maine, Maine wird der Massachusetts Bay Colony übertragen

1664–1668 · Teil der Kolonie Neu York

1674 · Maine wird an die Erben von Ferdinando Gorges übergeben

1677 · Massachusetts erwirbt die Rechte der Familie Gorges

1686–1689 · Teil der Neuengland-Kolonie

1691 · Maine wird Bestandteil von Massachusetts (Maine District)

1792 · erste Autonomieforderungen

15.03.1820 · Beitritt des "Commonwealth of Maine" als 23. Bundesstaat zur USA, als Ausgleich für den sklavenhaltenden Staat Missouri, Hauptstadt: Portland

1832 · Augusta wird Hauptstadt

1842 · Anschluss des nach dem Aroostook-Krieg von Großbritannien abgetretenen Aroostook Valley

Quelle: Atlas zur Geschichte, Wikipedia (DE), World Statesmen, Discovery '97, Volker Preuß

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Ursprung des Landesnamens

Der Name "Maine" geht wahrscheinlich auf die ehemalige nordfranzösische Grafschaft Maine zurück, denn möglicherweise wurde er von französischen Kolonisten ins Land gebracht. Der Name könnte aber auch von der Kurzform des englischen Wortes "Mainland" ("Festland") abstammen.

Quelle: Handbuch der geographischen Namen

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